Die Printmedien verlieren im „Jahr des Bodens“ weiter an Bedeutungshoheit. Die Medien zerbröseln mehr und mehr. Seine journalistische Identität in einem unübersichtlichen, von Widersprüchen geprägten Veränderungsprozess zu orten, wird wahrlich nicht einfacher. Kein Zweifel: Die Medienwelt befindet sich mitten in einem epochalen Wandel, letztlich weiß keiner, wohin der Weg führen wird.

Unabhängig davon gehen die Themen natürlich nicht aus. Ganz im Gegenteil. So schreibe ich gerade mit dem Kollegen Ralf Köpke zusammen am Buch zum Offshore-Windpark Butendiek, das im August herauskommen soll. Darüber hinaus beschäftige ich mich journalistisch mit Innovationen im Biogas-Bereich und mit neuen Techniken und Ansätzen einer „neuen Mobilität“.

Nach meiner Türkeireise und dem Besuch der armenischen Community in Istanbul erarbeite ich zudem einen Bericht zu den Aktivitäten rund um die Hrant-Stiftung und wie der Umgang der türkischen Gesellschaft mit dem Völkermord an die Armenier ist, der sich in diesem Jahr zum 100. Mal jährt.

Nichts bleibt so, wie es ist oder war. Und manchmal ist man nicht mehr der, der man einmal war. Für die zweite Jahreshälfte plane ich zwei Arbeitsreisen: Die erste führt mich nach Nordindien, genauer gesagt Reshikesh, wo ich über Trekking-Tourismus in einer Region berichten möchte, die schon heute mit spürbarem Klimawandel zu kämpfen hat. Die zweite Reise bringt mich nach Tansania, wo ich zu den Themen Sisal-Anbau, Biogaserzeugung und Bioabfall-Sammlung sowie erste Kompostierungsanlage in Afrika Berichte und Reportagen schreiben werde.