Felder dieser Welt – Uruguay natural – Geschichten zwischen Tee und T-shirt –
Tango, Impressionen, Montevideo – Bollywood für eine Nacht

Felder dieser Welt – faszinierende Vielfalt

Foto-Text-Ausstellung von Jörg Böthling (Fotos) und Dierk Jensen (Text) Jörg Böthling und Dierk Jensen sind als Journalisten-Team seit vielen Jahren auf den Feldern dieser Welt unterwegs. In Deutschland wie auch in vielen anderen Ländern. Sie haben mit Landwirten und Bauern rund um die Welt gesprochen. Sie haben Ihnen beim Bestellen ihrer Felder, beim Pflügen, Säen, Jäten, Wässern, Pflegen und Ernten beobachtet. Durch ihre Reportage-Reisen in unterschiedliche Klimazonen haben sie eine faszinierende Vielfalt des Nutzpflanzenanbaus eingefangen: Baumwolle, Reis, Pfeffer, Rose, Kork, Chili, Zuckerrohr, Kokos oder Kürbis – um nur einige zu nennen. Sie haben krasse Unterschiede erlebt. Während an vielen Orten große, moderne Agrartechnik eingesetzt wird, ziehen andernorts immer noch Büffel den Pflug oder ersetzt Muskelkraft fehlende Motoren.

Aber mit welchen Methoden auch immer geerntet wird: Diese Ausstellung zeigt die Vielfalt, die auf den „Feldern dieser Welt“ immer wieder, Jahr für Jahr, Saison für Saison, heranwächst. Sie gibt Einblick in bekannte und unbekannte Kulturlandschaften und versucht, die soziale, ökonomische und ökologische Tragweite der landwirtschaftlichen Arbeit zu demonstrieren. Sie ist eine stille Hommage an die globale Landwirtschaft und ihren sehr unterschiedlichen Akteure, die Nutzpflanzen sowohl für Nahrung, für Heil- und Genussmittel als auch für Rohstoffe für industrielle und energetische Anwendungen anbauen und ernten. Es besteht kein Zweifel: Die Landwirtschaft erwirtschaftet die Grundlagen für unser aller Reichtum: das Leben.

URUGUAY NATURAL – Landwirtschaft im Wandel

Foto-Text-Ausstellung von Jörg Böthling (Fotos) und Dierk Jensen (Text)

Im Jahre 2011 reisten Jörg Böthling und Dierk Jensen für eine Reportage kreuz und quer durch Uruguay. Sie lernten ein beeindruckendes Land kennen, in dem eine traditionsreiche, stolze und vitale Landwirtschaft beheimatet ist. Der Agrarsektor spielt in der Volkswirtschaft des kleinen lateinamerikanischen Landes bis heute eine beachtliche Rolle. Weit mehr als jeder zehnte Peso wird in Uruguay auf Äckern, Feldern, Weiden, Obst-Plantagen, im Wein und im Forst verdient.

Dabei befinden sich die traditionellen Nutzungsformen wie die extensive Viehhaltung in einem tiefgreifenden Wandel. Zwar weiden Schafe und Rinder, gehütet von reitenden Gauchos, weiterhin im großen Stil auf schier endlosen Weiden. Doch sind überall Veränderungen zu beobachten: In großen Pferchen, so genannten „Feedlots“, werden Rinder inzwischen vielerorts mit Mais und Kraftfutter gemästet. Ebenso gibt es in einigen Regionen eine intensive Milchwirtschaft. Darüber hinaus steht die klassische Viehhaltung im starken Wettbewerb zu Ackerbau und Forstwirtschaft. Uruguayische Produkte wie Reis, Soja und Holz werden trotz der großen Konkurrenz aus den mächtigen Nachbarländern weltweit erfolgreich exportiert. Der Anbau wird zukünftig noch weitere Flächen in Anspruch nehmen. Im Zuge dessen erlebt die uruguayische Landwirtschaft eine atemberaubende Mechanisierung.

Diese Ausstellung gibt Einblicke in die aktuelle Landbewirtschaftung östlich des Rio de la Plata und versucht, die Spannung zwischen Alt und Neu einzufangen.

„Geschichten zwischen Tee und T-shirt“ Reportagen aus Indien

von Jörg Böthling, Dierk Jensen und Michael Kottmeier „Indien läßt mich nicht mehr los“, sagt Fotograf Jörg Böthling. „Im Herbst muß ich wieder hin!“ Seit Jahren schon ist das Mitglied von „agenda. Fotografen und Journalisten“ auf dem indischen Subkonti-nent unterwegs, immer auf der Suche nach Motiven, nach Bildern, nach Momenten, nach Leben, nach Arbeit. Auch Fotograf Michael Kottmeier und Autor Dierk Jensen, ebenfalls agenda, haben schon mehrmals Bekanntschaft mit dem „Phänomen Indien“ gemacht. Alle drei verarbeiten in ihrer Foto-Text-Ausstellung „Geschichten zwischen Tee und T-shirt“ ihre persönlichen Begegnungen, Erfahrungen und Erlebnisse mit Indien und den InderInnen.

Warum nun aber „Geschichten zwischen Tee und T-shirt“?

Die drei Ausstellungsmacher haben in Indien journalistisch zu sozialen und ökonomischen Themen gearbeitet: Biobaumwolle, ökologi-scher Tee- und Gewürzanbau, Kinderarbeit in der Teppichindustrie, Jute usw.: So entstanden im Laufe der Jahre die „Geschichten zwischen Tee und T-shirt“; Themen, bei denen es oftmals um im Ausland begehrte indische Produkte geht, deren Reichtum nach wie vor oft nicht bei den „einfachen“ Menschen ankommt.

Die Ausstellung zeichnet deshalb den Weg vom Teegarten oder Baumwollfeld bis zum Tee-beutel bzw. T-shirt nach – versucht dabei die Bilder hinter den Bildern zu zeigen. Aber auch fotografische und gedankliche Momentaufnahmen indischer Wirklichkeit, die unabhängig journalistischer Auftragsarbeit entstanden, begegnen dem Ausstellungsbesucher: Szenen, wo Lastenträger fluchend die Howrah-Brücke in Calcutta überqueren, wo Arbeiter in Lärm und Staub einer Jutefabrik versinken, wo Menschen in heillos überfüllten Vorortzügen mitfahren und wo in aller Stille Götterwelten aus Lehm entstehen. Die Ausstellung `Indische Geschichten zwischen Tee und T-shirt´ zeigt somit stückweit die ungedruckten, alltäglichen und deshalb nicht minder spannenden Bilder eines aufregenden Landes.

Tango, Impressionen, Montevideo

Ausstellung mit Fotos von Jörg Böthling

Montevideo ist die Wiege des Tangos. In den Bars und auf den Straßen der uruguayischen Hauptstadt bewegten sich die ersten Tänzer und Tänzerinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach einer Musik, die sich aus der Fusion von afrikanischen, lateinamerikanischen und europäischen Stilen und Rhythmen entwickelte.

Der fotografierende Weltenbummler und bekennende Nicht-Tangotänzer Jörg Böthling hat sich von der Metropole am Rio de la Plata becircen lassen und ist dem Zauber des Tango auf die Spur gekommen. Dabei sind Aufnahmen entstanden, die zum Einen die Schönheit der Stadt zeigen und zum Anderen die entspannte, familiäre und herrlich unprätentiöse Atmosphäre der dortigen Tango-Kultur erzählen. Kurz um: Jörg Böthling präsentiert eine kurzweilige Bilderreihe, die zeitgenössische Einblicke eine Stadt geben, in dem der Tango einst tanzen lernte. Zu sehen sind die Farbfotografien in den Sälen des in der Tango-Szene bekannten Hamburger Tanzstudios Tangomatrix.

Kontakt: Jörg Böthling, www.visualindia.de

Adresse: TangoMatrix, Beim Schlump 13a, www.tangomatrix.de, Ausstellung vom 9. Dezember bis 17. Februar 2013 mit freundlicher Unterstützung des Generalkonsulats von Uruguay in Hamburg. Öffnungszeiten: Mo, Mi 19.00-23.00, Do ab 19.00, So 17.-23.00 Uhr

Bollywood für eine Nacht

Bombay ist das Zentrum der größten Filmindustrie der Welt. Deshalb auch „Bollywood“: Hier wird der Stoff produziert, aus dem die indischen Träume sind.

Großformatige Filmplakate transportieren die filmischen Botschaften in die Straßen von Bombay, locken die Menschen in die Kinos. Früher wurden alle Motive handgemalt, heute gibt es nur noch wenige Plakatmaler. Einer von ihnen ist Mistry vom Atelier Ellora Arts. Fotograf Jörg Böthling und Autor Dierk Jensen besuchten ihn bei der Arbeit.

Die Begegnung bot ihnen Einblicke in die Welt des indischen Filmgeschäfts, die sie in der Galerie Kunststück mit „Bollywood für eine Nacht“ präsentieren: Filmplakate, Bilder, Texte und Töne aus der widersprüchlichen Megacity voller Illusionen. Anschließend Bollywood-Party.

„Bollywood für eine Nacht“: – Galerie Kunststück, Amandastr. 44, 20357 Hamburg.